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01 120919 01 Aussen Projektwettbewerb Letzigraben Zürich
01b Situation Letzigraben 2000 1500 Projektwettbewerb Letzigraben Zürich
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06 GR Fassade 2000 1500 Projektwettbewerb Letzigraben Zürich
07 120919 03 Balkon Projektwettbewerb Letzigraben Zürich
08 WG1 Projektwettbewerb Letzigraben Zürich
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10 wg3 Projektwettbewerb Letzigraben Zürich
11 wg4 Projektwettbewerb Letzigraben Zürich

Mit dem städtebaulichen Ansatz, den Baukörper entlang des Strassenraums zu setzen, wird der Park vergrössert und die Ränder räumlich definiert. Der bestehende Kindergarten kommt dadurch wieder als freistehender Pavillonbau im Park zur Geltung. Zwei grosse Öffnungen im Baukörper, eine Art Fenster zum Park, bewahren die Durchlässigkeit zur Strasse. Die Anbindung an den Strassenraum erfolgt über Wege, die sich auf die Durchgänge im Haus beziehen. Der Baukörper erscheint dadurch in den Grünraum des Parks eingebettet. Das Haus steht an der Strasse und doch im Park. Dies entspricht dem typischen Erscheinungsbild, welches die städtebaulichen Elemente des Gebietes, wie das Freibad Letzigraben, die Sportanlage Utogrund und den Friedhof Sihlfeld als Teil einer übergeordneten Idee erscheinen lässt. Am Haus angelagert befinden sich die gemeinschaftlichen Aussenräume der Genossenschafter, die analog zu den vorhandenen Aufenthaltsflächen an das Wegsystem angebunden sind.

 

Der für die Verdichtung notwendige Massstabssprung wird in der Vertikalen in Richtung des Parks vollzogen. Aus der Struktur des an der Strasse liegenden Hauses wachsen turmartige Gebäudeteile, die zum Park hin eine maximale Höhe erreichen. Dadurch manifestieren sich zwei städtebauliche Motive, die sich aus einem einzigen Haus entwickeln. Entlang der Strasse kann die Traufkante auf einer quartierverträglichen Höhe gehalten werden. Der Baukörper stellt damit einen Bezug zur direkten Nachbarschaft her und bleibt im Kontext verankert. Zum Park hin entwickeln sich stehende, schlank aufstrebende Fassadenabschnitte. Sie nehmen das Thema der bestehenden Häusergruppen auf und bilden eine gemeinsame Silhouette zum Park. Der raumgreifende Charakter und die akzentuierte Höhenstaffelung der Häuser von Steiner wird aufgenommen und weiter geführt. Die atmosphärische Qualität des Parks, die von der malerisch wirkenden Architektur genährt wird, findet eine Fortsetzung.

 

Bauherrschaft:

Siedlungsgenossenschaft Eigengrund

 

Veranstalterin:

Amt für Hochbauten, Stadt Zürich

 

Kenndaten:

Projektwettbewerb auf Einladung 2012

 

Projektteam:

Michael Geschwentner, Fahny Pesenti, Samuel Tobler, Gabriel Gmür

 

Spezialisten:

Rotzler Krebs & Partner (Landschaftsarchitektur)

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