 Wohnüberbauung Roost, Zug | Das Quartier zeichnet sich durch Massstabssprünge aus, die zwischen den Einfamilienhäusern im Norden und Osten und den Hochhäusern im Süden entstehen. Seine Zentrumsnähe und die eindrücklich Aussichtslage auf den Zugersee prägen die Projektidee.
Vier längliche Baukörper vermitteln zwischen dem städtebaulichen Massstabssprung und spannen einen ruhigen Siedlungsraum auf, der sich zum Gehölz des Friedbaches öffnet und den neuen Quartiersplatz aufnimmt. Erschliessungs- und Sanitärkerne strukturieren die Wohnhäuser und betonen die Ost-Westorientierung der Grundrisse und erlauben eine flexible Unterteilung der Wohnungen. Umlaufende Balkone greifen die klare Gebäudestruktur auf und geben den Wohnungen einen starken Bezug zum Aussenraum.
Gemeinsam mit den Wohngenossenschaften GEWOBA und AWZ getragen, bietet die Stadt Zug Wohnungen zu moderaten Mietpreisen in hervorragender Lage an. Wohnüberbauung Roost, Zug |  Wohnüberbauung Roost, Im Zentrum des Areals entsteht ein Quartiersplatz, der über Fusswege erschlossen ist |  Wohnüberbauung Roost, Die Hanglage des Grundstücks ermöglicht den künftigen Bewohnern eine postkartenreife Aussicht. |  Wohnüberbauung Roost, Die Fassaden sind so offen wie möglich gestaltet |  Wohnüberbauung Roost, Das Modell zur Fassadenkomposition aus Brüstungsgeländer und Stützen, Well-Eternit und Fensteröffnungen |  Wohnüberbauung Roost, Aus Graukarton wird Well-Eternit. |  Wohnüberbauung Roost, Während die Balkone der Ostseite zum gemeinschaftlichen Aussenraum orientiert sind, öffnen sich die Balkone der Westseite zum See. |  Wohnüberbauung Roost, Die Eingangssituation mit Brücke und Vordach. |  Wohnüberbauung Roost, Die Farbigkeit der Stakketengeländer und der Sonnenstoren wird in den Innenraum hineingetragen. |  Wohnüberbauung Roost, Blickbeziehung zu Küche und Balkon |  Wohnüberbauung Roost, Fügung von Brüstungsgeländer, Stützen, Balkontrennelementen und Well-Eternitplatten im 1:50-Modell |  Wohnüberbauung Roost, Modellstudien im Detail |  Wohnüberbauung Roost, Die zentral liegenden Nasszellen gliedern die Wohnungsgrundrisse. |  Wohnüberbauung Roost, Die Attikawohnungen der Häuser C und D organisieren sich um eine Terrasse mit Pergola |  Wohnüberbauung Roost, Das Zusammenspiel von Fassade und Sonnenmarkisen. |  Wohnüberbauung Roost, Die Massstäblichkeit der Baukörper vermittelt zwischen Hochhausbebauung und Villenquartier |  Wohnüberbauung Roost, Arbeitsprozess | Bauherrschaft:
Baugenossenschaft AWZ, Stadt Zug, Baugenossenschaft GEWOBA
Projektteam:
Patrick Gmür, Michael Geschwentner, Isabel Huber, Tanja Wurmitzer, Thomas Rujbr, Johanna Zinnecker, Moritz Hörnle
Baurealisation:
GMS Partner AG
Kenndaten:
Studienauftrag auf Einladung 2002, Baueingabe 2005, Ausführung voraussichtlich 2009 – 2012
Bausumme 45.6 Mio. Fr. Wohnüberbauung Roost |